Deregulierung des Strommarktes
  Startseite | Strompreise | Strompreisrechner |

Was brachte die Deregulierung des Strommarktes ?


Unsere Bundesregierung hat den Strommarkt 1998 dereguliert und liberalisiert, um einen freien Wettbewerb zu erzeugen. Die Kunden können sich jetzt ihren Stromanbieter frei aussuchen und sind nicht mehr auf den Anbieter angewiesen, der in ihrer lokalen Region aktiv ist. Dadurch sollte ein freier Wettbewerb möglich werden und infolge dessen auch die Preise sinken. Leider funktioniert das System bisher noch nicht so, wie es funktionieren könnte, laut Statistiken haben bisher nur knapp 2 Millionen Haushalte ihren Energieversorger wirklich gewechselt, das sind nur ungefähr 5% aller Haushalte.

Die vier großen Stromanbieter Deutschlands e.on, EnBW, Vattenfall und RWE haben den Markt quasi unter sich aufgeteilt und beliefern zusammen über 80% des gesamten Strommarktes und die Preise steigen auch weiterhin. Die kleinen Anbieter sind zwar weiterhin auf dem Markt aktiv, aber obwohl sie teilweise deutlich günstigere Preise bieten, sind kaum wechselwillige Kunden vorhanden. Insgesamt gibt es ungefähr 750 verschiedene Stromanbieter auf dem Markt, die allesamt verschiedene Tarife anbieten und eigentlich kann der Kunde frei zwischen ihnen wählen. Einige sind allerdings nur regional aktiv, die meisten Stadtwerke bieten ihre Tarife nur in einem bestimmten Umkreis an, um Kosten für die Durchleitung einzusparen.

Würden sich mehr Kunden für einen Wechsel entscheiden, wäre die Möglichkeit von Einsparungen sicherlich bedeutend großer, weil dann der Preisdruck auf die Unternehmen steigt und teure Tarife keine Chance mehr haben. Ein Stromanbieterwechsel ist auch bedeutend einfacher, als viele Kunden denken. Man sucht sich seinen neuen Tarif und schickt einen Antrag an den neuen Versorger und dieser kümmert sich dann um alles weitere, inklusive der Kündigung des alten Vertrages beim alten Anbieter. Während der Wechsels wird man trotzdem zu jeder Zeit von seinem alten Anbieter oder vom lokalen Grundanbieter versorgt, wenn sich beim Wechseln Komplikationen ergeben könnten.

Die Kunden müssen nun aktiv werden, je mehr Leute wechseln, desto höher wird der Druck auf die großen Konzerne, denen dann nichts anderes mehr übrig bleibt, als ihre Tarife anzupassen, um auf dem Markt aktiv zu bleiben. Bei einer großen Anzahl an wechselwilligen wird die Preisspirale endlich einmal in die andere Richtung zeigen und langfristig sind sinkende Preise möglich. Andere Länder haben bereits gezeigt, wie es geht, nun muss Deutschland nur noch nachziehen.

Jetzt Stromanbieter wechseln und sparen !

Ihre Postleitzahl
Gasverbrauch kWh
Nutzung

Werbung

Stromspartipps - Dem Sparbuch und der Umwelt zuliebe

Man muss nicht unbedingt den Anbieter wechseln, um beim Strom Kosten einzusparen. Laut aktuellen Statistiken gibt es in beinahe jedem Haushalt Einsparpotentiale bis zu 30% der Gesamtkosten. Folgende Tipps können dabei helfen - dem Sparbuch und der Umwelt zuliebe  weiter lesen 


Gas vergleichen